Der letzte macht das Licht aus

31 05 2009

Es ist so weit, mein neues Blog öffnet seine Pforten in genau einer Minute, von daher machen wir hier zu und ab sofort gibt’s alles auf meiner Domain und meinem Webspace:

uli-zimmermann.com





Vatertagstour 2009 oder 1.363km Spaß

29 05 2009

Alle Jahre wieder brechen die Motorradfreunde Störnstein auf, um die Welt mit ihren Mofas unsicher zu machen.

Motorradfreunde am Bodensee

Heuer gings an den Bodensee nach Lindau ins Hotel Seerose, idealer Ausgangspunkt für Touren in den südlichen Schwarzwald, ins Allgäu oder in die Alpen.

Teilweise lag sogar noch Schnee…

Flüelapass

… aber für die “eisigen” Temperaturen von 16°C in 2.383m entschädigte ein um das andere Mal die Aussicht …

Tiroler Berge

… oder Naturphänomene wie aus einem See wachsende Kirchtürme ohne Kirche:

Reschensee

Auf jeden Fall war’s wie immer eine super Tour und ich freu mich schon auf die nächste Jahr mit meinen alten Säcken :-)

Vielleicht klappt’s dann beim Zapfi auch mit dem Angstrand :-P

Metzeler M3 Motorradreifen





Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!

17 05 2009

Wer hätte vor dieser Saison gedacht, dass Andy Möllers verbales Eigentor dieses Jahr so zutreffen würde. Nachdem die Meisterschaft gestern so gut wie versemmelt wurde, heißt’s jetzt nächsten Samstag zittern. Mailand und Madrid sind schon für die CL qualifiziert, schau mer mal, ob’s meine Bayern auch noch packen gegen Stuttgart, die ja – wie Thomas Strunz schon wusste – das Schönste ihrer Stadt nächste Woche wieder begutachten können.

Das Schönste an Stuttgart ist die Autobahn nach München.

Btw. der Club spielt auch mit 99%iger Sicherheit die Relegation, weil die unaufsteigbaren Fürther gegen Mainz versagt und sich jegliche Chance auf den Aufstieg mal wieder verspielt haben. Tja, mal wieder lieber Fünfter als Fürther oder eben mit Berti Vogts:

Haß gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben.

Tja liebe Fürther, mehr Engagement in der nächsten Saison, dann klappt’s auch mit der Niederlage in der Relegation ;-) Ihr müsst einfach mehr Engagement zeigen wie einst der Kaiser:

In einem Jahr hab ich mal 15 Monate durchgespielt.

Auch wenn sich jetzt einige denken, “das hätte in der Türkei passieren dürfen, aber nicht in der zivilisierten Welt”, eines ist doch sicher:

Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga.

Wir auch :-)





Penalty ade, es lebe der Long Tail!

10 04 2009

Mal wieder was für die Kategorie “Nerdisch by Nature”: Hier ein Beispiel, wie Big G einerseits auf Optimierungen onsite reagiert, andererseits mit Penalties umgeht:

Penalty und Longtail - eine Studie

Die Optimierungen an der Seite waren einerseits massiver Aufbau von Content, andererseits eine klassische Onsite-Optimierung in Verbindung mit einer gezielten Steuerung der Indexierung. Mit Hilfe der Sistrix Toolbox habe ich nun diese schöne Sichtbarkeitsstudie machen können, die exakt 6 Monate nach den Optimierungsschritten ein Wegfallen des Penalties dokumentiert. Vor allem die hohe Sichtbarkeit im Long Tail, sprich bei den Seiten mit aufgebauten Content, lässt den Wert auf 10.18 ansteigen, denn Seiten mit einem Problem auf diesem Sektor haben in der gleichen Branche weitaus geringere Werte. Den Rest des Beitrags lesen »





Restaurant-Kritik Grinsekatze

22 03 2009

grinsekatzeDen meisten bekannt aus der VOX-Serie “Mein Restaurant” ist die Grinsekatze in der Ismaninger Straße in München. Zum Geburtstag meiner Mutter – sie ist großer Fan der Serie – haben wir uns einen Platz in der Grinsekatze reserviert und waren ganz gespannt auf das Restaurant, seinem Ambiente und natürlich dem Essen.

Atmosphäre und Karte

Der Empfang in der Grinsekatze war herzlich. Freundliche Kellner, ein angenehmes Ambiente in gelungener Kombination von grün und violett und liebevoll gedeckte Tische umrahmten den ersten positiven Eindruck. Auch die Karte machte einen sehr guten Eindruck, die Wochenkarte ist gut überschaubar, enthielt eine kleine aber feine Auswahl an Speisen und ist preislich im oberen Mittelfeld angesiedelt.

Vorspeise

Ein Glück, dass bei vier Personen verschiedene Geschmäcker die Auswahl am Tisch bereicherten. So war es mir nicht nur vergönnt, mein Kaninchenrückenfilet im Höhlenschinkenmantel auf Berglinsensalat zu verkosten, sondern auch die Hokkaido-Jakobsmuscheln auf Minz-Erbsen-Püree und Paprikaschaum sowie die getrüffelte Pasta.
Das Kaninchenrückenfilet war ok, zwar ein wenig trocken, aber geschmacklich durchaus gut, die dazu gereichten Linsen waren auch ok. Im Großen und Ganzen ein passabler Start.
Auch an den Jakobsmuscheln konnte man nichts aussetzen, das Highlight des ersten Gangs waren jedoch die getrüffelten Nudeln, hausgemachte Tagliatelle mit einer Trüffel-Sahne-Soße. Hier stimmte sowohl die geschmackliche als auch optische Komponente.

Hauptgang

Das Tagesgericht hat gleich 75% des Tisches überzeugt, ein Rosenheimer Rinderfilet auf geschwenktem Gemüse und Ofenkartoffeln, die anderen 25% – das Geburtstagskind – wählte geschmorte Kalbsbäckchen. Dazu wurden Tagliatelle und ebenfalls Paprika-Zucchini-Gemüse serviert. Die Kalbsbäckchen waren butterweich und überzeugten auch geschmacklich, das Pfannengemüse war ok – hier kann man auch höchstens die Produkte verbrennen – und die Nudeln waren gute hausgemachte, wie bei der Vorspeise eben.
Das Rinderfilet war von der Garstufe her auch sehr gut getroffen, geschmacklich war das Fleisch ebenso hervorragend. Was dem Ganzen jedoch einen faden Beigeschmack verpasste, war die Fülle der servierten Soße. So ist das Filet, das zuerst mit der guten Fleischqualität glänzen konnte, im Nachhinein buchstäblich abgesoffen. Schade.

Desert

Abgesoffen ist auch die treffende Beschreibung für das Desert. Der Katzenburner, ein flambierter Schoko-Brownie, war mit soviel Rum getränkt, dass selbst die Bedienung zugeben musste, nach zwei Bissen schon leicht beschwipst gewesen zu sein.

Resumee

Starker Beginn mit schwachem Ende. Parallel zum Bayern-Spiel dieses Tages, dass die Lokalmatadoren mit 1:0 gegen den Tabellenletzten Karlsruhe nach einem starken Beginn der Partie und einem glücklichen Ende für sich entscheiden konnten, muss man der Grinsekatze leider ebenfalls eine abfallende Leistungskurve bescheinigen. Der FC Bayern hier als Vergleich sehr gut herangezogen werden: nach außen hin ein sehr gutes Bild, jedoch ist bei einigen Mannschaftsteilen durchaus noch Luft nach oben. Der Abend war zwar ein Sieg, jedoch keine grandiose Leistung. Wie passend, dass sich am Nebentisch Bastian Schweinsteiger mit Anhang nieder gelassen hat…

Fazit: Gute Küche, super Atmosphäre. Wer jedoch kulinarische Höchstleistungen erwartet, läuft Gefahr, enttäuscht zu werden.





Sealife München – Mein Erfahrungsbericht

23 02 2009

Ein trauriger Wintertag in München, da bietet es sich doch an, einen Ausflug ins Sealife zu unternehmen. Tickets online abgeholt und ab Richtung Olympiapark. Gespannt auf das große Ozeanbecken mit den auf der Homepage angepriesenen Haien und der Riesenschildkröte geht’s im Karwendel los.

Der Aufbau der Unterwasserwelt ist echt gelungen, beginnt die Reise an der Quelle der Isar und führt bis zu den Weltmeeren. Über heimische Fische, der Schwarzmeerbevölkerung und den Lebewesen im Mittelmeer kommt man schließlich in die unendlichen Tiefen des Atlantiks. Bisher hat man vom Karpfen bis zu riesigen Moränen so ziemlich alles gesehen, was in Süßwassergewässern beheimatet ist und freut sich auf die Bewohner der Meere.

Dann ist es so weit, die ersten Rochen und großen Hummer schüren große Erwartungen. Auch ein paar kleine Haie kann man im Unterwassergang beobachten. Jetzt will man natürlich auch zu großen Exemplaren, zum großen Becken mit den furchteinflößenden Königen der Meere, die mich seit dem weißen Hai am Meer nach einer Flosse am Horizont suchen lassen. Mit mittlerweile gewaltigen Erwartungen betritt man den nächsten Raum und ist… im Merchandise Store!

Große Erwartungen hatten wohl alle Besucher. Die meisten haben sich aber wie auch ich mehr erwartet. Das Sealife sollte besser Süßwasserlife heißen, das widerum wurde super dargestellt. Nur wer einmal in einer richtigen Unterwasserwelt war, ist vom Münchener Sealife nicht gerade begeistert. Enttäuscht würde ich nicht sagen, nur ein zweites Mal würde ich auch nicht mehr hin.





Stadtrundfahrt in München – Erfahrungsbericht aus dem Doppeldecker

22 02 2009

Seit November bin ich jetzt in München und habe mir einen Traum eines jeden japanischen Besuchers der Bayerischen Landeshauptstadt erfüllt. Nein, ich war nicht im Hofbräuhaus, sondern habe mit einem Doppeldecker eine Stadtrundfahrt unternommen. Nein, kein Witz, blanke Realität. Hier also mein Erfahrungsbericht:

Die Recherche startete – wie sollte es auch anders sein – im Internet. Big G schickte mich auch gleich auf die richtige Seite der Stadtrundfahrten, zugegeben richtig fies vom Design. Allerdings verfügt die Seite sogar über eine grottige Buchungsfunktion, die man auch wahrnehmen sollte, im Ticketverkauf vor Ort muss man einen Aufschlag in Kauf nehmen.

Los ging’s am Hauptbahnhof mit einer illustren Damenrunde, die eine der Ihren in die Ehe verabschiedete, und ein paar echten Touristen. Wählbar in 8 Sprachen konnte man nun die Fahrt genießen. Wohl ein Student französischer Herkunft hat mir dann in fast perfekten Deutsch die Sehenswürdigkeiten entlang der Route erklärt. Über den Königsplatz ging es zum Odeonsplatz, von dort aus zur Oper und über die Maximiliansstraße auf die rechte Uferseite der Isar. Über den Gasteig und das Isartor erreichte man den Zwischenstopp Viktualienmarkt. Nachdem man einige weitere Interessierte aufgenommen hat, fuhr der Tross über den Stachus zurück zum Ausgangspunkt Hauptbahnhof.

So elanvoll wie meine Aufzählung der Sehenswürdigkeiten auf der Tour war auch die Begleitung durch den Erzähler mit französischem Akzent. Das sowas überhaupt nicht geht, steht außer Frage. Den Flair, den man bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg durch die Erzählungen eines hanseatischen Originals mitbekommt, lässt diese Veranstaltung vollends missen. Im Großen und Ganzen wäre die Rundfahrt lustig, hätte man einen Flachmann oder zumindest eine Flasche Sekt dabei, aber ansonsten ist man mit einem guten Reiseführer und einem Linienbus besser bedient. Wenn man jedoch Zeit hat und das Wetter mitspielt, kann man die Tour viel schöner zu Fuß bewältigen, denn so bekommt man zumindest auf den Straßen etwas vom Münchener Flair ab.








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