Tü tü tüdeltüdel…

27 04 2008

..tü türürü!
Einfach genial, unser Homer 🙂

Simpsons – Homer denkt ans Ballett – MyVideo





NoFollow in der Praxis: Wer traut sich?

26 04 2008

In meinem letzten Artikel habe ich über Sinn oder Unsinn der Verwendung des NoFollow-Attributes in der Praxis philosophiert. Doch wer wendet es überhaupt an?
Der viSEOcoach fordert im Kommentar zu meinem Beitrag, die Wirkung zu testen, der Inhose SEO hat sich zum Jahreswechsel die Mühe gemacht und mutmaßt, dass das Thema “Aktives Management der internen PageRank-Vererbung” an Brisanz gewinnen wird. Auch im Kommentar orakelt Sistrix – der im Übrigen die Steuerung der internen Verlinkung per NoFollow relativ simpel erklärt – dass viele Websites dieses Mittel zur PR-Vererbung einsetzen werden. Bei ihm habe ich den Einsatz von NoFollow bei seinen Projekten, die er auf seiner Website vorstellt, vermisst.

Der Inhouse SEO hat sich die Mühe gemacht, und einige Websites auf die Verwendung untersucht. Ich habe hier vor allem bei den Preisvergleichen, die recht gut in den SERPs ranken, ein Verwendungsschema festgestellt. Die klassischen Footerlinks wie Kontakt, Impressum etc. werden sowohl ausgeschlossen als auch die variierenden Teile der Website, wie z.B. die letzten Bewertungen, oder Mitgliederbereiche. Jeweils eine sehr dezente Verwendung des Mittels, jedoch wird hier zumindest damit gearbeitet.
Ich habe danach Jens‘ Arbeitgeber analysiert. Hier wird NoFollow zum einen zur Unterbindung von Doppelverlinkungen wie bei der Scout- oder Load-Gruppe verwendet, zum anderen auch für die klassischen Footer-Themen. Auf eine Anwendung beim Mitglieder-Bereich hat der rosa Riese jedoch verzichtet.
NoFollow bei t-online.de
Eine ebenfalls sehr dezente Verwendung, vor allem da der Mitgliederbereich nicht mit in die Verwendung eingebunden wurde.

Bei Amazon oder woot! habe ich vergeblich nach der Verwendung des NoFollow-Attributes gesucht, fündig bin ich in der elektronischen Bucht geworden.
NoFollow bei eBay
Mitgliederbereich, erweiterte Suche und die Hilfe wurden hier ausgeschlossen. Was mich jedoch verwundert, ist die Verwendung von NoFollow bei dem Link auf die Startseite. Anscheinend will eBay das Hauptaugenmerk weg von der Hauptseite hinein in die Tiefe lenken.

Im Großen und Ganzen hat sich also in den letzten Monaten auf diesem Gebiet nichts getan. Zwar verwenden ein paar wenige Seiten NoFollow, um die Linkpower von Kontakt & AGB auf Wichtigeres zu lenken, jedoch wird dieses Attribut nur recht dezent verwendet. Merkwürdig ist nur, dass auf den wenigen Projekten von SEOs, die mir bekannt sind, NoFollow wenig bis gar nicht verwendet wird. Sträfliche Vernachlässigung oder einfach nur Angst? Wenn man an sich an den Websites, die auf eine dezente Verwendung von NoFollow setzen, orientiert, so könnte man mutmaßen, dass Big-G bisher keine Maßnahmen gegen eine Verwendung des NoFollow-Attributes unternimmt.

Noch Fragen? Frag Big-G! 😉





Follow oder NoFollow, das ist hier die Frage

21 04 2008

PageRank Sculpting, Wertung vom ersten, zweiten oder überhaupt keinen Linktext und Verlinkung der eigenen Projekte am besten aus dem Footer in hellgrau mit oder ohne Schleifchen. Immer wieder ein beliebtes Thema bei SEOs rund um den Erdball.

Ich hab dieses Thema gewählt, weil ich heute hierzu zwei Beiträge auf seoroundtable.com gefunden habe.
Im Ersten wird ein Beitrag eines Google-Mitarbeiters in einem Google Groups Thread zitiert, der anrät, themenfremde Verlinkung der eigenen Projekte zu unterlassen. Follow-Verlinkungen versteht sich. Oder auch NoFollow? Dazu hat er sich nicht geäußert, nur würde eine Bestrafung für NoFollow-Links ja keinen Sinn machen.
Zweiter Beitrag beschäftigt sich mal wieder mit dem PageRank Sculpting, sprich dem Beeinflussen des internen Linkflusses. Auch bei Jojo hat das Thema im Bezug auf die Feststellung, dass Google nur den ersten Linktext wertet, aufgegriffen. Auch hier geht es vornehmlich um das Beeinflussen im Bezug auf Wertigkeit des Linktextes.

Tja, wo könnte der Hund begraben liegen? Richtig, am Verb beeinflussen. Sicherlich wäre es eine feine Sache, den internen Fluss des PageRanks von einer Ebene zur nächsten per NoFollow zu steuern.

Der Gedanke: Ich leite von meiner Hauptseite auf die Landingpages den Linkfluss weiter. Impressum, Kontakt und anderes Gedöns bringen mir nichts, von daher bekommen diese kein Tröpfchen ab. Den lästigen Home-Button „deaktiviere“ ich mit NoFollow und verlinke dann elegant aus dem Content mit einem SEO-technisch astreinen Linktext.

Die Illusion: „Hört sich ja wunderbar an, ich wusste ja nix mit meinem PR4 auf der Kontaktseite anzufangen.“ Ich werte meine Seiten, die hohe Conversion-Raten bringen sollen, so auf und pfeif auf den Rest.

Die vermeintliche Realität: So, und jetzt bin ich mal Mr. Google himself, the Grandmaster of the Internet. Die SEOs nerven mich sowieso, weil die meine schönen Suchergebnisse verfälschen. Na gut, ein wenig brauch ich sie ja auch, sie helfen mit URL-Design, ordentlichen Tags und einem Auge auf den Content bei meiner Arbeit, den Suchenden zum Findenden zu transformieren. Und jetzt kommen die daher und wollen mir sagen, wie ich meinen geheiligten PageRank zu verteilen hab?! Ab auf die rote Liste mit den Schweinen.

Fazit: Alles schön und gut, Linkfluss hin und her. Bei der OnPage-Optimierung sollte man ein Auge darauf haben, wie der erste Linktext aussieht, nur auf NoFollow sollte man verzichten – sagt der gesunde Menschenverstand. Was haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Ist Link(ver)kauf nicht abgestraft worden? Wie wird es dann wohl mit der Zweckentfremdung des NoFollows sein? Auf kurze Frist mag die Beeinflussung des Linkflusses ein Mittel zur Optimierung sein, aber langfristig hindert das Beeinflussen dieses Vorhaben und ich lehne mich mal aus dem Fenster und wage zu behaupten, dass man mit dieser Strategie nicht dauerhaft gut fahren kann.





Notepad++ Portable und meine Top3 Plugins

14 04 2008

Pünktlich zum Release von Notepad++ Portable 4.8.5, der portablen Variante des Open-Source-Texteditors Notepad++, will ich kurz die Top3 meiner meist verwendeten Plugins für diesen für mich äußerst nützlichen Editors vorstellen.

  1. Absolute Nummer 1 als Ergänzung zu dem bereits sehr umfangreich ausgestattetem Notepad++ ist das Explorer-Plugin. Zwar ist die Standardversion bereits mit einer Light-Version eines Explorers ausgestattet, ist dieses Plugin vor allem auch durch seine Favoriten-Funktion eine immense Bereicherung für den Editor.
  2. Wenn man sich erst einmal an seine Präsenz gewöhnt hat, ist das FTP_synchronize-Plugin nicht mehr weg zu denken. Ein Klick und schon ist die veränderte Datei auf dem Webserver und online verfügbar. Kein lästiges Switchen mehr zwischen den Tools, einfach gut.
  3. Es soll ja Projekte geben, die noch HTML-Tags benötigen. Und da sich unsere schöne Sprache mit wenigen, aber oft verwendeten Umlauten schmückt, ist die Nummer 3 auf meiner Liste das HTML-Tag-Plugin. Umlaut oder ganzen Text markieren, STRG+E und fertig ist der HTML-codierte Text.

Weitere tolle Plugins findet ihr auf der Sourceforge-Seite des Projekts. Auf die Standard-Plugins, die in der Grundausstattung des Notepad++ Portable vorhanden sind, wurde hier verzichtet, näher einzugehen.





Nachgereicht: Bilder vom Stubaier Gletscher

12 04 2008

Ich hatte ja schon die kurz bearbeitete Panorama-Aufnahme vom Patscherkofel am 29. März gepostet, aber die „Schmankerln“ vom Stubai am Tag darauf will ich euch nicht vorbehalten. Übrigens wurden alle Bilder mit einem SonyEricsson W880i geschossen, ich bin wahrlich begeistert. Bedarf zwar bei den Überlappungen ein bißchen Nachbearbeitung, allerdings für ein Handy richtig gute Qualität, je nach ruhiger Hand habe ich maximal 1648×432 Pixel geschafft 🙂





Wie finde ich einen guten Hoster?

10 04 2008

Aus aktuellem Anlass, wie meine Erfahrungen mit Evanzo widerspiegeln, möchte ich ein paar Tipps los werden, damit nicht mehr unbescholtene Bürger auf billige Lockangebote und miese Hoster reinfallen.

1. Was brauche ich?

Wohl die wichtigste Frage bei der Suche nach einem Hoster ist der Verwendungszweck des Webspaces. Will ich ein Blog aufsetzen, benötige ich eine MySQL-Datenbank und einen Server mit PHP-Unterstützung. Aber auch hier auf die verschiedenen Versionen der Datenbank bzw. PHP achten. Will ich aber nur meine Mails und eine simple HTML-Seite ins Netz stellen, genügt mir schon ein kleineres Webhosting-Angebot. Doch beachtet werden sollte auch hierbei, dass beim Apache-Server das Modul mod_rewrite aktiviert ist, was vor allem aus SEO-technischer Sicht für das Umschreiben eingehender URLs wichtig ist.
Nun noch der Unterschied, ob ich eine kleine private Seite haben will oder ein gewerbliches Angebot ins Netz stellen will. Bei privaten Homepages/Blogs genügen meist die günstigen Angebote der Webhoster, bei Business-Lösungen sollte gerade hier nicht gespart werden. Wenn das nötige Knowhow vorhanden ist, kann man sich überlegen, vom Webhosting wegzugehen und einen VServer für sein Projekt anzumieten.

2. Wie finde ich einen guten Webhosting-Anbieter?

Habe ich sowohl die Verwendung als auch die technische Anforderung definiert, muss man „nur“ noch den passenden Webhoster finden. Leichter gesagt als getan, locken doch überall Billigprovider mit Ihren Angeboten. Um sich im Dschungel der Webhosting-Anbieter einen Überblick zu verschaffen, helfen meist ganz einfache Mittel.

  • Das Webhosting-Vergleichsportal webhostlist.de veröffentlicht eine monatliche Top10 der Provider, die per Leserwahl festgelegt wird.
  • Bewertungen zu den einzelnen Webhosting-Anbietern findet man auch im Bewertungsportal Ciao.
  • Für Blogs und WordPress im Speziellen werden auch im WordPress-Deutschland-Forum Webhoster diskutiert.

So bekommt man einen guten Eindruck über den Webhosting-Anbieter, den man mit einer Suchmaschinen-Abfrage nach dem Hoster noch absichern kann. Meist liest man bereits aus den Beschreibungen der ersten SERPs heraus, ob die Welt mit dem Hoster zufrieden ist oder nicht.

Ist alles nichts neues, nur kann man diese Liste nicht nur auf Webhosting anwenden und man fährt auch in anderen Gebieten recht gut, wenn man vor dem Kauf recherchiert.

Und wenn die Seite/Blog/Shop steht, dann hilft auch ein wenig SEO. Von daher mal nen Trackback an SEO-united die bei sich SEO-Software verlosen.





Evanzo – ein Betrügerverein?!

1 04 2008

Wer kennt das nicht: man begeht immer wieder die gleichen Fehler. Man tätigt einen Spontankauf, ohne sich vorher ausreichend über das Produkt informiert zu haben, einfach aus einer Laune heraus. So erging’s auch mir wieder mal mit einem Hoster. „Hey, billiges Angebot, alles dabei, was ich brauche, da schlag ich doch schnell zu!“

Es war diesen Januar, wäre ich doch nicht so geizig gewesen und hätte ein paar Euros mehr investiert. Lockangebot heißt das, eigentlich sollte ich das schon rein aus beruflicher Sicht kennen. Nur manchmal agiert man zu enthusiastisch, zu forsch und läuft blind durch die Gegend.

Evanzo hat mich erwischt.

Ja, ein Hoster, der seit Jahren schon verrufen ist. Sicherlich gibt es auch einige, die keine Probleme mit denen haben, aber einschlägige Foren und Portale warnen eigentlich vor diesem Verein. Eigentlich… wenn man die Seiten besuchen würde. Bekannt wurde Evanzo durch lange Ladezeiten oder nicht funktionierenden Mailserver. Gut, das habe ich auch alles nebenbei zu spüren bekommen, aber der Höhepunkt ist mir die Tage aufgefallen.

evanzo01.jpg

Na, fällt was auf? Richtig! Erst kommt die Rechnung, dann die Bestätigung von Paypal und dann eine Zahlungserinnerung. Beim ersten Mal habe ich es übersehen, im Mail-Wust einfach nochmal auf den Paypal-Link geklickt. Beim zweiten Mal wurde ich dann stutzig. Erinnerung? Kann ja nicht sein, habe erst vor zwei Wochen gezahlt… Auf Mails an die angegebene buchhaltung@evanzo.net bekomme ich einen Zustellungsfehler, soviel zum Support. Anrufen werde ich die Bezahlnummer keinesfalls, ich schmeiße denen doch keinen Cent in den Nacken.

Was tun? Jemand schon gleiches erlebt?