ADAC Motorradtraining in Kempten

17 05 2008

Letztes Wochenende war’s so weit, mein Bruder und ich konnten endlich am Intensiv- und Perfektionstraining des ADAC in Kempten teilnehmen. Die Erwartungen waren hoch angesetzt, da wir schon einmal ein Basistraining mitgemacht hatten und uns von daher viel von diesem Wochenende versprachen. Gleich vorab: wir waren leicht enttäuscht.

Samstag Morgen, 9 Uhr im Seminarraum 4 des Fahrsicherheitszentrums Kempten: der erste Schock. Voraussetzung für das Training war ein bereits absolviertes Basistraining, damit man aus den gelernten Basics wie richtiges Lenken oder Bremsen aufbauen konnte. In der Gruppe waren dann drei Fahranfänger, das schraubte dann die Erwartungen erstmal nach unten. Am ersten Tag wurde dann in erweiterter Form das Basistraining wiederholt. Dafür bin ich nun also 800km für Hin- und Rückfahrt gereist?
Eines konnte dann den Tag retten: eine Trial-Rundfahrt. Hier die Bilder von den kleinen Mopeds, ohne Worte:

Uli auf dem Trial beim ADAC Motorradtraining
Zuerst meine Wenigkeit bei den Versuchen, die 314ccm starken Mopeds über den Offroad-Parcours zu steuern.

Christoph auf dem Trial beim ADAC Motorradtraining
Und jetzt mein Bruder, der doch tatsächlich Anzeichen von Schweiß auf seiner Stirn präsentierte. Ein selten gesehener Anblick.

Am zweiten Tag ging’s dann ein wenig „intensiver“ zur Sache, Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten, Linienfindung und Rollsplit in Schräglage waren die Highlights. Zugegeben interessant, vor allem weil man selten in Schräglage auf Kies auf der Straße zufahren möchte, es aber funktioniert. Abends wurden wir dann noch von einem Gewitter eingeholt, ein Glück, dass wir nur nach Innsbruck mussten.

Auf der Heimfahrt habe ich dann noch am Sylvensteinspeicher vorbei geschaut:
Sylvensteinspeicher

Und noch eins vom Heimweg durch die Holedau:
Holedau meets Honda





Gerald, mein Graskopf – oder die EURO kann kommen

15 05 2008

Von einem Innbruck-Trip habe ich von meiner Freundin einen kleinen, süßen Graskopf in EM-Ausführung bekommen. Da war der Kleine noch richtig kahlköpfig und unbeflaggt. Dann bin ich auf Motorradtour gegangen und habe ihn für eine Woche in die Obhut meiner Oma gegeben und da schaut euch an, wie er sich prächtig entwickelt hat der kleine:
Gerald, mein Graskopf mit wilder Mähne

Ihm kam dann zugute, dass ich beim Frisör immer aufpasse, was das Mädel da macht, und nicht in Zeitschriften blättere. Schnipp, schnapp, Haare ab und jetzt sieht er wieder gepflegt aus, der EURO-Held aus Innsbruck:
Gerald, mein gepflegter Graskopf

Hoffen wir, dass sein monatelanges Halten der Deutschlandflagge auch unseren Jungs bei der EM was bringt, wäre doch zu schön…