Sealife München – Mein Erfahrungsbericht

23 02 2009

Ein trauriger Wintertag in München, da bietet es sich doch an, einen Ausflug ins Sealife zu unternehmen. Tickets online abgeholt und ab Richtung Olympiapark. Gespannt auf das große Ozeanbecken mit den auf der Homepage angepriesenen Haien und der Riesenschildkröte geht’s im Karwendel los.

Der Aufbau der Unterwasserwelt ist echt gelungen, beginnt die Reise an der Quelle der Isar und führt bis zu den Weltmeeren. Über heimische Fische, der Schwarzmeerbevölkerung und den Lebewesen im Mittelmeer kommt man schließlich in die unendlichen Tiefen des Atlantiks. Bisher hat man vom Karpfen bis zu riesigen Moränen so ziemlich alles gesehen, was in Süßwassergewässern beheimatet ist und freut sich auf die Bewohner der Meere.

Dann ist es so weit, die ersten Rochen und großen Hummer schüren große Erwartungen. Auch ein paar kleine Haie kann man im Unterwassergang beobachten. Jetzt will man natürlich auch zu großen Exemplaren, zum großen Becken mit den furchteinflößenden Königen der Meere, die mich seit dem weißen Hai am Meer nach einer Flosse am Horizont suchen lassen. Mit mittlerweile gewaltigen Erwartungen betritt man den nächsten Raum und ist… im Merchandise Store!

Große Erwartungen hatten wohl alle Besucher. Die meisten haben sich aber wie auch ich mehr erwartet. Das Sealife sollte besser Süßwasserlife heißen, das widerum wurde super dargestellt. Nur wer einmal in einer richtigen Unterwasserwelt war, ist vom Münchener Sealife nicht gerade begeistert. Enttäuscht würde ich nicht sagen, nur ein zweites Mal würde ich auch nicht mehr hin.





Stadtrundfahrt in München – Erfahrungsbericht aus dem Doppeldecker

22 02 2009

Seit November bin ich jetzt in München und habe mir einen Traum eines jeden japanischen Besuchers der Bayerischen Landeshauptstadt erfüllt. Nein, ich war nicht im Hofbräuhaus, sondern habe mit einem Doppeldecker eine Stadtrundfahrt unternommen. Nein, kein Witz, blanke Realität. Hier also mein Erfahrungsbericht:

Die Recherche startete – wie sollte es auch anders sein – im Internet. Big G schickte mich auch gleich auf die richtige Seite der Stadtrundfahrten, zugegeben richtig fies vom Design. Allerdings verfügt die Seite sogar über eine grottige Buchungsfunktion, die man auch wahrnehmen sollte, im Ticketverkauf vor Ort muss man einen Aufschlag in Kauf nehmen.

Los ging’s am Hauptbahnhof mit einer illustren Damenrunde, die eine der Ihren in die Ehe verabschiedete, und ein paar echten Touristen. Wählbar in 8 Sprachen konnte man nun die Fahrt genießen. Wohl ein Student französischer Herkunft hat mir dann in fast perfekten Deutsch die Sehenswürdigkeiten entlang der Route erklärt. Über den Königsplatz ging es zum Odeonsplatz, von dort aus zur Oper und über die Maximiliansstraße auf die rechte Uferseite der Isar. Über den Gasteig und das Isartor erreichte man den Zwischenstopp Viktualienmarkt. Nachdem man einige weitere Interessierte aufgenommen hat, fuhr der Tross über den Stachus zurück zum Ausgangspunkt Hauptbahnhof.

So elanvoll wie meine Aufzählung der Sehenswürdigkeiten auf der Tour war auch die Begleitung durch den Erzähler mit französischem Akzent. Das sowas überhaupt nicht geht, steht außer Frage. Den Flair, den man bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg durch die Erzählungen eines hanseatischen Originals mitbekommt, lässt diese Veranstaltung vollends missen. Im Großen und Ganzen wäre die Rundfahrt lustig, hätte man einen Flachmann oder zumindest eine Flasche Sekt dabei, aber ansonsten ist man mit einem guten Reiseführer und einem Linienbus besser bedient. Wenn man jedoch Zeit hat und das Wetter mitspielt, kann man die Tour viel schöner zu Fuß bewältigen, denn so bekommt man zumindest auf den Straßen etwas vom Münchener Flair ab.





KeePass Portable – Alles dabei, immer und überall

21 02 2009

Mit dem Release von KeePass Portable 1.15 möchte ich dieses grandiose Tool hier kurz vorstellen.

Wer kennt es nicht, 1.000 verschiedene Passwörter für alles und überall, nur wie soll man diese sich merken? Online-Banking, E-Mail-Account, Social Networks etc. – alle Dienste wollen ein Passwort, überall das gleiche will man auch nicht verwenden. Doch wo die Passwörter speichern? Man will ja keine Excel-Datei auf einem USB-Stick mit sich herum tragen, was wäre wenn man diesen verliert…

Die Lösung heißt KeePass Portable. Die USB-Stick-Version des Passwortspeichers KeePass ist nach der Installation 3,4MB groß und passt dementsprechend überall rauf. Zur Verschlüsselung der sensiblen Daten verwendet das Tool einen Container, wahlweise mit AES-256 oder Twofisch verschlüsselt. Die Sicherheit der Passwörter wäre somit gegeben, einzig und allein die Länge und Sicherheit des Master-Passworts sollte vernünftig gewählt werden, doch das liegt in eigener Verantwortung.

KeePass Portable GUIDie GUI gibt sogar schon Strukturen vor, wo man welche Passwörter ablegen kann. Eine nützliche Funktion bietet der TAN-Wizzard, mit dem man die TAN-Nummern zum Bankkonto verwalten kann und somit von jedem PC auf der ganzen Welt Überweisungen tätigen kann, ohne auf seine TAN-Liste angewiesen zu sein.

Am Besten testet das Tool selbst, ist besser als alle Worte von meiner Wenigkeit 🙂