Österreich-Ungarn

7 09 2008

So langsam entwickelt sich mein Blog in ein Zwei-Monats-Blog, aber im Moment komme ich einfach nicht dazu, mein kleines Tagebuch zu pflegen.

Österreich-Ungarn… nein, kein Fußballspiel und auch keine Renaissance ehemaliger Staatsstrukturen, es handelt sich um einen Kurzurlaub mit meinem Bruder, bei dem wir in fünf Tagen 2700km mit unseren kleinen Maschinen zurückgelegt haben. Zu allererst: Ungarn ist flach. So schön Budapest auch ist, als Ziel für eine Motorradreise ist die flache, kurvenarme Landschaft des Donaugebietes recht ungeeignet. Mehr Spaß bringen die Gegenden an der österreichischen Grenze, deren hügelartige Erhebungen das Fahrerherz höher schlagen lassen. Doch bevor wir in diese Regionen aufgebrochen sind, haben wir noch am Meer vorbei geschaut. Am ungarischen Meer, um genau zu sein. Und so flach wie die Donauebenen, so flach ist auch der Plattensee. Aber dennoch hat der Balaton mir eines der schönsten Bilder dieser Reise beschert.

Die weitere Reise führte uns in das wunderschöne Hügelland der Steiermark. Weltberühmt für seine Obstplantagen und Weinanbaugebiete, hat es uns auch wegen der kurvenreichen Straßenführung schwer begeistert. Begeistert hat uns auch das Route 69, welches nicht nur gutes Essen und nette Unterhaltung sondern auch noch die überaus kreative Übernachtungsmöglichkeit in alten Brandy-Fässern bietet. Aber seht selbst.

Die Kneipe kann man gar nicht verfehlen, wenn man in Leutschach gen Westen auf der Bundesstraße 69 fährt.

Von da an ging’s wieder in den Norden, über Ebensee am Traunsee (Danke Tom für die Unterbringung der durchnäßten Brüder!) wieder zurück nach Hause.

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ADAC Motorradtraining in Kempten

17 05 2008

Letztes Wochenende war’s so weit, mein Bruder und ich konnten endlich am Intensiv- und Perfektionstraining des ADAC in Kempten teilnehmen. Die Erwartungen waren hoch angesetzt, da wir schon einmal ein Basistraining mitgemacht hatten und uns von daher viel von diesem Wochenende versprachen. Gleich vorab: wir waren leicht enttäuscht.

Samstag Morgen, 9 Uhr im Seminarraum 4 des Fahrsicherheitszentrums Kempten: der erste Schock. Voraussetzung für das Training war ein bereits absolviertes Basistraining, damit man aus den gelernten Basics wie richtiges Lenken oder Bremsen aufbauen konnte. In der Gruppe waren dann drei Fahranfänger, das schraubte dann die Erwartungen erstmal nach unten. Am ersten Tag wurde dann in erweiterter Form das Basistraining wiederholt. Dafür bin ich nun also 800km für Hin- und Rückfahrt gereist?
Eines konnte dann den Tag retten: eine Trial-Rundfahrt. Hier die Bilder von den kleinen Mopeds, ohne Worte:

Uli auf dem Trial beim ADAC Motorradtraining
Zuerst meine Wenigkeit bei den Versuchen, die 314ccm starken Mopeds über den Offroad-Parcours zu steuern.

Christoph auf dem Trial beim ADAC Motorradtraining
Und jetzt mein Bruder, der doch tatsächlich Anzeichen von Schweiß auf seiner Stirn präsentierte. Ein selten gesehener Anblick.

Am zweiten Tag ging’s dann ein wenig „intensiver“ zur Sache, Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten, Linienfindung und Rollsplit in Schräglage waren die Highlights. Zugegeben interessant, vor allem weil man selten in Schräglage auf Kies auf der Straße zufahren möchte, es aber funktioniert. Abends wurden wir dann noch von einem Gewitter eingeholt, ein Glück, dass wir nur nach Innsbruck mussten.

Auf der Heimfahrt habe ich dann noch am Sylvensteinspeicher vorbei geschaut:
Sylvensteinspeicher

Und noch eins vom Heimweg durch die Holedau:
Holedau meets Honda